Hände die Zeichenuntensilien halten auf Bauplänen

Erweiterung des Klinikums Freising

Projektbeschreibung

Vom Landkreis Freising wurde 1994 eine schrittweise Erweiterung und Sanierung in mehreren Bauabschnitten beschlossen.
Beim 2. Bauabschnitt handelt es sich um einen reinen Neubau in Massivbauweise mit Funktion als Bettenhaus und Funktionstrakt.

Die besondere Herausforderung aus Sicht der Tragwerksplanung lag in der Bewältigung großer Spannweiten bei vor allem im Bereich der Radiologie hohen Lasten in Verbindung mit zahlreichen Durchbrüchen.

Die vertikalen Aussteifungselemente beschränkten sich auf wenige Wandscheiben, die in der Gründungsebene zum Teil erhebliche Zugkräfte hervorriefen. In der Ausführungsphase war es besonders wichtig, die Einflüsse der sich fortlaufend entwickelnden Gebäudetechnik auf das Tragwerk zu koordinieren und zu dokumentieren.

Besonderheiten

  • Baugrubensicherung mittels Hochdruckinjektion (Unterfangung)
  • Verpresspfähle mit 30 cm Durchmesser, unter anderem zur Aufnahme der abhebenden Lasten aus den aussteifenden Scheiben
  • Verpressanker (temporär)
  • Flachdecken mit konzentrierten Versorgungsschächten an den Stützen (Durchstanzen)

Eindrücke

Bauherr

Klinikum Freising

Architekt

Schroeder Meißler Dipl.-Ing. Architekten BDA

Bauzeit

1996 - 2002